Zuallererst: In diesem Fall haben Endkunde und ich keinen direkten Kontakt, sondern ich Arbeite für eine Agentur, bin also garnicht dafür verantwortlich, das Problem jetzt zu lösen.
Nichts desto trotz, wie folgt stellt sich die Situation dar:
Endkunde bestellt eine Webseite, Agentur macht die üblichen Entwürfe etc. und nachdem das alles feststeht bekomme ich meinen Arbeitsauftrag.
Während die Seite entsteht sieht Endkunde etwas auf einer Konkurrenzseite und möchte das auch haben - was den Aufwand an der bisher recht simplen Seite gut ver-dreifacht, dies wird auch so mitgeteilt.
Nun ist die Seite fertig und befüllt, aber Kunde sieht "keine Rechtsgrundlage" für den Mehraufwand aufzukommen.
We gesagt - mich direkt betrifft es nicht, ich werde von der Agentur bezahlt die aber in dem Fall in den Sauren Apfel beißt und draufzahlt.
Ich bin selbst kein Jurist und habe keine Ahnung wie genau das rechtlich aussieht, aber:
Die Seite liegt auf meinem Server, die Domains werden über mich verwaltet und ich soll - eigentlich - auch in Zukunft monatliche Updates einpflegen... Sind die sich nicht darüber im klaren, daß ich praktisch ihre Ladenschlüssel in der Hand habe und jederzeit das Schloß austauschen kann oder ein großes Plakat ins Schaufenster hängen auf dem steht "Firma XYZ bezahlt nicht für getane Arbeit"?
Zumindest hätte ich (wenn's mein Kunde wäre) jetzt kein Problem die Zusatzfunktionen wieder auszuschalten...
Was ist da "erlaubt"?

